Jahresrückblick: Mein Motorradjahr 2015

MotoLiebe • Jahresrückblick: Mein Motorradjahr 2015

Je näher die Silvesternacht rückt, umso rührseliger werde ich. In meinen Gedanken vermischen sich schöne Erinnerungen mit den lehrreichen. Zeit für einen wohlsortierten Jahresrückblick!

In diesem Jahr ist so viel (Tolles!) passiert, dass ich eigentlich eine ganze Blogserie daraus machen könnte. Nee, Spaß! Ich liebe es kurz und übersichtlich, und Bilder sind auch immer hübsch anzusehen.

Blicke ich auf mein gesamtes Jahr zurück, war nicht immer alles rosig. Beruflich sah ich mich in einer Sackgasse und 2015 habe mich bewusst auf einen neuen – anfänglich steinigen – Weg begeben, den ich noch immer nicht bereue. Ich bin dankbar dafür, heute sagen zu können, dass sich für mich im Laufe des Jahres alles zum Guten gewendet hat. Privat schwebe ich seit mehr als zwei Jahren auf Wolke sieben – das ist auch keine Selbstverständlichkeit. Ich kann mich wirklich glücklich schätzen.

Eins habe ich in diesem Jahr gelernt und werde es zukünftig weiter verinnerlichen:

Wenn du deine Art, wie du die Dinge siehst veränderst, so werden sich die Dinge ändern, die du siehst.

In diesem Sinne: Mein Jahresrückblick 2015!

Juni: Blog-Eröffnung

Mein Blog „MotoLiebe“ erblickte im Juni dieses Jahres die Online-Welt und ich habe meinen allerersten Blogartikel veröffentlicht. Daher ist mein „offizielles“ Motorradjahr ein recht kurzes, jedoch ein sehr ereignisreiches. Ich bin mir sicher, es werden noch viele großartige Motorradjahre folgen!

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Juli & August: MotoLiebeTour 2015

Neben der dritten Inspektion meiner Gladius – „Bill“ genannt – einem neuen Hinterreifen und neuem Bremshebel, war ein echtes Highlight 2015 meine Motorradtour von Berlin in die Schweiz. Unglaubliche 2.734 Kilometer Asphalt führte meinen Freund und mich quer durch Deutschland bis nach Interlaken und wieder zurück. Somit war diese Motorradtour meine bislang längste Reise auf einem Motorrad.

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September & Oktober: Goldener Herbst

Ich liebe den Herbst, wenngleich er das Ende meiner Motorradsaison einläutet. Im September war ich mehrere Male im Spreewald – der Heimat meines Vaters. Auch ein Besuch der Bastei in der Sächsischen Schweiz ist bereits zur Tradition geworden. Die herbstliche Landschaft mit all den gelben und roten Bäumen ist dort besonders schön, zudem war der Herbst in diesem Jahr besonders mild und sonnig.

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November: Adé Motorradsaison

Oh, welch schlimmer Monat für mein Motorradfahrerinnenherz! Die Gladius steht sicher und geschützt in einer Tiefgarage in Potsdam und macht ihren wohlverdienten Winterschlaf. Anfang März wird sie wieder wachgeküsst. Dann kann ich endlich wieder durchatmen und die motorisierte Freiheit genießen.

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Dezember: Countdown

Im letzten Monat des Jahres ist immer Trubel angesagt. Jeder fiebert Weihnachten entgegen: Geschenke werden gekauft, es wird gebastelt und alles auf den letzten Drücker hübsch eingepackt. Auch mich hatte dieser Weihnachtswahnsinn erwischt. Bei der Familie meines Freundes wurden Zwischenmahlzeiten erfunden und ich habe zwei Tage lang alles mit Käse überbacken. Selbst der Familienhund war in Festtagstimmung.

Neben vieler schöner Weihnachtsgeschenke, hat mein Freund mir ein ganz besonderes Geschenk gemacht. Er verbrachte mehrere Stunden im Kämmerlein und schuf eine Kette und dazu passende Ohrringe – ganz im Stil von MotoLiebe. Herzallerliebst!

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Eintausendundein Pin

Ich kann zwar nicht alles haben, aber (an-)gucken ist ja bekanntlich erlaubt. Somit bin ich in diesem Jahr meiner neu entdeckten Sammelleidenschaft nachgegangen – ganz bequem via Pinterest. Es haben sich binnen 7 Monate über 1000 Pins auf insgesamt 16 Pinnwände aneinandergereiht. Darunter – wie kann es auch anders sein – etliche schicke Motorräder. Auf Pinterest sammle ich zudem flotte Sprüche, Ideen für kreative Bastellein, Rezepte und alles was mir ins Auge sticht. Das beliebteste und somit das Motiv mit den meisten Repins ist ein Tattoo von Dr. Woo.


Das beste zum Schluss

Als ich mich eines Tages fragte – und nicht das erste Mal – was eigentlich die anderen Motorradfahrerinnen so machen, kam ich zu dem Schluss, doch einfach mal nachzufragen. So entstand die Blogserie „MotoPorträt“ und mein ganz persönliches Sahnehäubchen 2015. Ich durfte bisher drei fantastische Bikerladies vorstellen: Minya, Polly und Sandra.

Top-Tweet 2015

Andrea|MotoLiebe
Geschrieben von Andrea|MotoLiebe
Kopf & Herz von MotoLiebe

Wie war euer Jahr 2015? Ich freue mich auf eure Kommentare!

Kommentare

10 Kommentare zu “Jahresrückblick: Mein Motorradjahr 2015

  1. Die erste große (selbstgefahrene) Tour vergisst man nicht so schnell, vor allem wenn es dann auch so ein großartiges Ziel ist.

    Da wünsche ich auf jeden Fall für 2016 schonmal viele tolle Touren. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, es wird immer nur besser und vielleicht trifft man sich ja mal auf der Straße.

    P.S. … und den Spaß am Ganzjahresfahren entdeckst Du sicher auch noch. ;-)

    1. Vielen Dank, Max! Ich hoffe, dass ich im kommenden Jahr wieder eine längere Motorradtour machen kann – am liebsten die Ost- und Nordseeküste entlang. Und wenn der Winter 2016 so wie dieses Jahr wird, werde ich das Ganzjahresfahren definitiv mal in Erwägung ziehen. ^^

      Guten Rutsch!

      1. Bei ‚uns‘ steht für Juni Schottland fest, quasi auch irgendwie mit Nordsee. Könnteste ja auch mitkommen. ;-)

        Ansonsten würde ich im Frühjahr vielleicht mal zum Ještěd oder zur Schneekoppe fahren wollen, also eigentlich gern auch sofort, aber die Arbeit …

  2. Schöner Jahresrückblick, spannend zu lesender Blog und ich freue mich auf weitere Beiträge im 2016.
    Bin eben selbst mit meinem Jahresrückblick fertig geworden. Kommt dann morgen im laufe des Tages.

    Solltest du/ihr mal wieder in die Schweiz kommen, meldet euch. Es gibt hier noch viele kurvige Strassen. Allen voran die 360 Kurven von Chur nach Arosa (und dann nochmals zurück da Sackstrasse)

    1. Hey Marco, freut mich, dass dir mein Blog so gut gefällt. Hab soeben deinen Jahresrückblick überflogen – du kommst gut rum, mein Lieber!
      In die Schweiz werden wir nicht mehr so schnell kommen, zudem sollte ich mir vorab mal ein Kurventraining gönnen. Die Kurven sind dort nicht zu unterschätzen. ^^

  3. Liebe Andrea!

    Was für ein tolles Jahr! Ich hoffe, daß das kommende Jahr mindestens mal genauso gut, wenn nicht noch besser wird!
    Ganz vieeele tolle Kilometer und die gummierte Seite immer nach Unten!
    Ich freue mich schon auf das, was es als nächstes von Dir zu lesen gibt,
    ganz viele ganz liebe Grüße,

    Minya

    1. Das nächste Jahr wird mega und lässt nicht mehr lange auf sich warten. Ich bin schon sehr gespannt auf all die Dinge, die wir erleben und über die wir schreiben werden. Komm gut ins neue Jahr, liebe Minya!

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